Für einen gesunden Schlaf: Mehrzonen-Komfortmatratzen

Ein tiefer und erholsamer Schlaf ist für viele Menschen nur schwer zu erreichen. Die weit verbreitete Annahme, dass es hier hauptsächlich um mentale Ausgeglichenheit und Entspannung geht, ist allerdings nicht ganz richtig. Oftmals spielt auch das räumliche Umfeld eine Rolle, wie zum Beispiel das Raumklima.

Die Sauerstoffzufuhr wird gerne vernachlässigt, so dass der Körper während des Schlafs mit einer schlechten Versorgung zu kämpfen hat. Hier spielt zudem die Matratze eine Rolle, die mit ihrer Struktur für einen möglichst reibungslosen Abtransport der Flüssigkeit zuständig ist, die vom schlafenden Körper abgegeben wird. Gibt es Flüssigkeitsrückstände in der Matratze, fangen diese an zu schimmeln und verschlechtern das Raumklima. Die Matratze spielt außerdem eine Rolle, wenn es um die richtige Schlafposition geht. Der Handel hat hier inzwischen einige gute Lösungen parat (www.betten-anthon.de).

Wie wichtig die Schlafunterlage (also die Matratze) für den Schlaf ist, lässt sich am Beispiel einer durchgelegenen Matratze verdeutlichen. Liegt der Schlafende auf einer Matratze, die im Mittelbereich zu sehr nachgibt, biegt der Körper mittig zu weit durch. Durch das Eigengewicht der zentralen Körperregion sinkt der Schlafende an dieser Stelle stärker ein als zum Beispiel im Kopf- und Beinbereich. In der Seitenlage hat dieses zum Beispiel die Folge, dass die Wirbelsäule unnatürlich gekrümmt wird. Die Bandscheiben werden übermäßig stark belastet und verursachen Schmerzen.

Mehrzonen-Komfortmatratzen: Entlastung für den schlafenden Körper

Der Körper versucht diese Fehlbelastung auszugleichen, indem die Muskulatur in den betreffenden Bereichen angespannt wird. Dieses ist ein Schutzmechanismus und geschieht vom Schlafenden unbemerkt. Die dauerhafte Anspannung der Muskeln während der Nacht führt wiederum dazu, dass sich die Muskulatur nicht von den Strapazen des Tages erholen kann und am Morgen entsprechend unausgeruht und schlapp ist. Die Folge ist mitunter auch ein klassischer "Muskelkater" – und zwar unabhängig davon, ob man sich am Tag zuvor körperlich verausgabt hat oder nicht.

Die Matratze muss also während der Nachtruhe eine Stützfunktion wahrnehmen, die den Körper entlastet. Ohne diese Stützfunktion kann es auf Dauer zu chronischen Problemen kommen. Besonders der Wirbelsäulenbereich ist hier recht sensibel.

Die großen Matratzenhersteller haben sich dieser Problematik angenommen und ein System entwickelt, welches gut auf die jeweiligen Bedürfnisse der Körperregionen abgestimmt ist. So genannte Mehrzonen-Komfortmatratzen sorgen dafür, dass jeder Körperbereich genau die Unterstützung bekommt, die er braucht. So benötigt der schwere Oberkörper eine deutlich größere Hilfe als beispielsweise der Schulter- und Nackenbereich. Die Matratzen sind also in unterschiedliche Zonen eingeteilt, die unterschiedliche Aufgaben erfüllen.

Gängige Matratzenmodelle sind 5-Zonen-Komfortmatratzen und 7-Zonen-Komfortmatratzen. Personen, die dauerhafte Probleme mit scherzenden Gliedern nach dem Aufwachen haben, sollten sich diese Modelle einmal anschauen.

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