Knackig frischer Salat ist ein köstlicher Gaumenschmaus und gut für die Gesundheit. Doch die Verzehrgewohnheiten haben sich verändert. Für einen vitaminreichen Salatteller vorweg oder zwischendurch wird höchstens noch in mehrköpfigen Familien gleich ein ganzer Salatkopf aufeinmal gebraucht. Auch wenn man die Reste in ein feuchtes Tuch einschlägt und so versucht, über die Zeit zu bringen, geht dennoch die Frische verloren.
Das ist beim Schnittsalat anders. Man kann von ihm jeweils gerade so viel ernten, wie man auch Lust hat, zu verzehren. Vor allem ältere Menschen und Singlehaushalte wissen das zu schätzen.
Und so haben sich mit den Verzehrgewohnheiten auch die Anbaugewohnheiten verschoben. Nicht nur, dass Schnittsalat häufiger im Garten angebaut wird, er findet sich auch vermehrt statt Blumen in Balkonkästen von Etagenwohnungen.
Und noch etwas ist auffällig. Es wird ganz überlegt etappenweise in kleineren Einheiten ausgesät. Viele nehmen dazu die praktischen
Saatplatten (Verfahren Eschwege) mit bereits fix und fertig aussaatbereit eingebetteten Samen. Ganz einfach mit der Schere kann man die Saatplatten in der Länge und Breite passend für Gartenbeet oder Balkonkästen zerschneiden.
So ist es buchstäblich im Handumdrehen bequem möglich, ein Stück Beet oder einen Balkonkasten heute zu besäen, etwa eine Woche zu warten und das ganze zu wiederholen und so weiter. Diese Vorgehensweise stellt sicher, dass der Nachschub an erntefrischem Schnittsalat über viele Wochen hinweg nicht ausgeht.