Sie sind wie magische Zauberstöcke des Winters – die Eiszapfen. Wenn sich der Sonnenschein in ihnen bricht, funkeln sie wie buntes Glas oder zerlegen das Licht in einen schillernden Regenbogen. Und ab und zu findet man ein ganz besonders schönes Exemplar, dann nämlich, wenn ein Blatt oder ein Stück Holz darin eingefroren ist.
Genau diesen Effekt kann man sich auch „künstlich“ zu Nutzen machen und ein Eismobile herstellen. Man braucht dazu nicht viel: lediglich ein paar natürliche Materialien wie immergrüne Blätter, Beeren oder Samenkerne, ein wenig Wasser und frostige Temperaturen draußen oder in der Gefriertruhe.
Die fertigen Eisscheiben werden dann zu einem Mobile aufgefädelt und auf dem Balkon oder vor dem Fenster aufgehängt. So kommen die eingefrorenen Sammelstücke ganz besonders gut zur Geltung.
So wird´s gemacht:
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Natürliche Fundsachen aussuchen und in Ausstechformen legen.
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Diese wiederum in Unterteller und Plastikschalen oder in umgedrehte Marmeladendeckel geben und auf ein Tablett stellen.
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Über die Reihe der Behälter eine Schnur legen. Sie muss in jede der Ausstechformen und in jeden Marmeladendeckel hineinhängen, damit sie mit einfriert.
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Die Behälter mit Wasser füllen, bis alle Materialien und die Schnur gut von Wasser bedeckt sind.
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Wenn die Außentemperatur unter null Grad sinkt, das Tablett nach draußen stellen, sonst in die Tiefkühltruhe.
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Sobald das Mobile gefroren ist, Eisscheiben aus den Ausstechformen nehmen und das Mobile draußen am Fenster oder an einem Baum im Garten aufhängen.