Achtung: Erfrischungsgetränke können Benzol enthalten

Seit einigen Jahren ist bekannt, dass diverse Erfrischungsgetränke einen bedenklichen Anteil an Benzol enthalten. Eine Studie des NDR belegt, dass auch Getränke von namenhaften Herstellern betroffen sind.

Wie kommt das Benzol in die Erfrischungsgetränke

Das Benzol gelangt über die Konservierungsstoffe in das Getränk. Bei vielen von ihnen wurde Benzoesäure hinzugefügt. Dies zusammen mit Ascorbinsäure oder fruchteigenem Vitamin C führt zu Benzol. Benzol ist krebserregend und keimzellenschädigend.

Die Hersteller ignorieren dies

Vor einigen Jahren wurden die Hersteller aufgrund einer Studie auf diesen Mangel hingewiesen. 2009 versprachen die Hersteller Abhilfe, jedoch hat sich seitdem nicht viel getan. Zwar sanken die Werte, aber noch nicht so weit, wie es eigentlich sein müsste.

Was kann man tun

Da zum aktuellen Zeitpunkt nicht damit zu rechnen ist, dass die Hersteller das Problem angehen, sollte jeder selbst handeln.

Beim Kauf von Erfrischungsgetränken sollte man auf die Zutaten schauen. Steht hier das Konservierungsmittel E 210-213 drauf, wurde ein benzoesäurehaltiges Konservierungsmittel hinzugesetzt. Deshalb ist es besser, solche Produkte zu vermeiden.

Noch besser ist es, auf andere Getränke umzusteigen. Wasser ist sehr gesund und man sollte mindestens 1,5 Liter am Tag davon trinken. In Mineralwasser sind auch keine Konservierungsstoffe enthalten, die irgendwelche Bedenken auslösen. Wer sich also unsicher ist, der sollte auf Wasser umsteigen, hier kann man nichts verkehrt machen.

Wer dennoch mehr Geschmack haben möchte, kann sein Erfrischungsgetränk auch selber machen. Mixen Sie einfach Mineralwasser und beliebige Fruchtsäfte zu einer spritzigen Schorle. Auch kalte Tees - egal ob Kräuter oder Früchte - schmecken prima, vor allem an heißen Tagen.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auch bei der Verbraucherzentrale Niedersachsen.

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