Stromspar-Tipps zum schnellen sparen

Strom wird immer teurer, sei es durch irgendwelche Umlagen oder weil der Preis allgemein steigt. Da wundert es kaum, dass immer mehr Menschen versuchen ihren Stromkonsum zu reduzieren.

Auch wir haben uns mit diesem Thema beschäftigt und die effektivsten Stromspar-Tipps für Sie zusammengesucht. Von dem Klassiker, einfach mal das Licht ausmachen, bis hin zu neuen Geräten ist so einiges mit dabei. Bestimmt finden auch Sie hier den ein oder anderen Tipp, den Sie noch umsetzen können.

Unsere Stromspartipps

1. Das Licht ausschalten


Das Licht und alle elektronischen Geräte ausschalten, die gerade nicht benötigt werden, ist sicher der am weitesten bekannte Tipp überhaupt. Aber trotz, dass jeder diesen Trick kennt, nutzt ihn längst noch nicht jeder. Dabei lassen sich so einige KWh sparen. Sobald man länger als 10 Minuten aus dem Raum ist, lohnt es sich bereits das Gerät oder das Licht auszuschalten.

2. Standby vermeiden


Viele glauben, dass man mit Stand-by Geld sparen kann. Doch bedenken Sie, ist das Gerät im Stand-by-Modus, so ist es immer noch an. Zwar senkt sich der momentane Stromverbrauch, aber ein kleiner Teil wird durchgehend benötigt. Wer z. B. seinen Fernseher über Nacht anlässt, verschwendet unnötig Strom. Besser ist es das Gerät komplett abzuschalten.

Bei neueren Geräten ist dies heutzutage teilweise gar nicht mehr möglich. Deshalb empfehlen wir Multisteckdosen mit eingebauten Schalter. So kann man auch die Stromzufuhr von Geräten unterbinden, die sonst stetig im Standby gehen würden.

3. Energiesparlampen


Sie sind zwar nicht ganz günstig, können aber tatsächlich im Jahr einige Euros sparen. Vor allem dann, wenn die speziellen Glühbirnen in Räume eingesetzt werden, wo die Lampe täglich brennt. Ähnlich in der Wirkung sind auch LED-Lampen. Diese finden jedoch wenig Anklang, weil ihr Licht großteils kalt wirkt. Trotz der höheren Anschaffungskosten sollte man dennoch den Aufwand nicht scheuen. Energiesparlampen und LEDs sind langlebig und lohnen sich.

4. Kühlschränke vs. Backofen


Wer Strom sparen will, der sollte auch bei der Küche darauf achten. Bei einer gut geplanten Küche steht der Backofen nämlich nicht direkt neben dem Kühlschrank. Immer dann, wenn der Backofen an ist, muss der daneben stehende Kühlschrank doppelt bis dreifach so viel arbeiten, was Kontraproduktiv wäre. Stehen die Geräte entfernt voneinander verbraucht jedes an sich nur das, was es braucht.

Gleichzeitig können Sie noch darauf achten, dass der Kühlschrank nicht zu lange offen steht. Auch der Ofen kann nach 40-50 Minuten Nutzung für die restlichen 10 Minuten ausgestellt werden. Die Hitze bleibt ja erhalten, sodass das Essen weiter kocht.

5. Altgeräte gegen Neugeräte tauschen


Wer eine alte Waschmaschine, oder einen alten Wäschetrockner hat, der sollte ruhig überlegen, ob es nicht so langsam Zeit für einen neuen wird. Nicht nur, dass solch elektronische Geräte mit der Zeit anfälliger für Ausfälle werden, sie verbrauchen auch immens viel an Strom. Früher waren die Strompreise noch nicht so teuer, sodass der höhere Verbrauch schlimm wäre, doch heute zählt jede KWh und die kann man mit neuen Geräten schnell einsparen.

Achten Sie beim Neukauf darauf, dass das ausgewählte Gerät eine hohe Energieklasse hat. Am Besten ist A oder A++, da solche Geräte nur wenig Strom verbrauchen. Zudem bieten viele Geräte auch eine Eco-Stufe an, mit der man z. B. die Wäsche in kürzerer Zeit waschen kann.

6. Die Heizungspumpe


Viele wissen gar nicht, dass die Heizungspumpe ebenfalls ein großer Stromfresser ist. Auch hier gilt, je älter umso mehr Strom benötigt sie um richtig zu funktionieren. Alle, die gerade von einer alten Heizungsanlage auf eine neue gewechselt haben, werden festgestellt haben, dass auf einmal der Stromverbrauch gesunken ist.

Allerdings ist es jetzt nicht zwingend nötig, die ganze Heizungsanlage auszutauschen. Bereits der Austausch der Heizungspumpe von alt auf neu reicht aus, um hier richtig viel Geld zu sparen.

7. Stromanbieterwechsel


Wer trotz der Einhaltung dieser Tipps immer noch zu viel für seinen Strom bezahlt, der kann sich auch nach einem anderen Anbieter umschauen. Je nach Region und Abnahmemenge kann sich ein Wechsel richtig rechnen.

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