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Stauden



Sie fragen:

Stauden im Frühjahr nachpflanzen?

Wann müssen Stauden gedüngt werden?

Wann Staudengräser zurückschneiden?

Wie verhindert man das Wuchern von Stauden?

Welche Stauden bevorzugen sonnige Standorte?

Warum wollen die Pfingstrosen nicht blühen?

Weshalb kommen Flecken auf die Pelargonienblättern?

Wer zerfrisst Blüten und Blätter der Dahlien?

Weshalb welken die Sommerastern?

Was ist der graue Belag auf dem Rittersporn?

Was hilft gegen Blattläuse an Pantoffelblumen?

Wie vermehrt man Salbei?

Wie überwintern Knollenbegonien ?

Wo gedeiht das Blumenrohr am besten?

Wie kultiviert und pflegt man Efeu?

Warum kümmert das Wandelröschen?

Wie wachsen Stauden buschiger?

Soll man Stauden mulchen?

Wie blüht es auf dem Staudenbeet ohne Pause?

Wie lässt sich Bambus vermehren?




Das Gartenforum antwortet:


Stauden im Frühjahr nachpflanzen?

Etwa zum Aprilende hin haben nahezu alle Pflanzen ihre Winterruhe abgeschlossen. Nun sieht man, welche Gewächse wohl nicht mehr aufkommen werden. Sie müssen ersetzt werden. Deshalb säubert und lockert man die Erde der Pflanzstelle und setzt neue Stauden hinein. Dabei ist es jedoch ratsam, nicht wieder die gleiche Art nachzupflanzen. Ein Wechsel beugt dem Auslaugen des Bodens vor. Natürlich kann man an solche Stellen auch ein- oder zweijährige Sommerblumen setzen.


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Wann müssen Stauden gedüngt werden?

Wie alle Pflanzen brauchen auch Stauden zum guten Gedeihen Düngergaben. Am besten eignet sich der Juli hierfür. Man verwendet am besten reifen Kompost oder - so vorhanden - abgelagerten Stallmist. Man kann auch Rindenhumus und zusätzlich organischen Dünger vorsichtig um die Stauden in den Boden einarbeiten. Schatten- oder feuchtigkeitsliebende Pflanzen gedeihen besser, wenn man rings um sie herum eine etwa fünf Zentimeter dicke Mulchschicht aus Humus oder Kompost anhäufelt. So bleibt der Boden feucht, außerdem können Unkräuter schlechter aufkommen.


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Wann die Staudengräser zurückschneiden?

Der richtige Zeitpunkt für den Rückschnitt hoher Staudengräser ist allgemein der Monat März. Entscheidend für den geeigneten Zeitpunkt ist jeweils die jahreszeitliche Entwicklung. Auf jeden Fall sollte geschnitten werden, bevor die neuen Grashalme aufkommen. Man schneidet die Staudengräser eine gute Handbreit über dem Boden zurück. Aber Achtung: Bei immergrünen Gräsern - zum Beispiel Bambus - entfällt der Rückschnitt. Hier genügt es, wenn man vertrocknete oder zu eng stehende Halme entfernt.


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Wie verhindert man das Auswuchern von Stauden?

Es kommt häufig vor, dass Staudenwurzeln in benachbarte Beete einwachsen. Deshalb müssen solche Wurzeln jährlich zurückgeschnitten werden. Das geschieht am besten mit einem scharfen Spaten, mit dem man möglichst tief um den Beetrand sticht. Die abgetrennten Wurzelstücke sterben ab und verrotten später. Diese Arbeit kann man schon an frostfreien Tagen im Dezember durchführen.


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Welche Stauden bevorzugen sonnige Standorte?

Besonders sonnenhungrige Stauden sind zum Beispiel die Schafgarbe (Achillea), der Rittersporn (Delphinium) oder auch die Chrysantheme (Chrysanthemum). Falls man Chrysanthemen schon im Juni pflanzt, bekommt man ein Jahr später hervorragende Blumen.


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Warum wollen die im Pfingstrosen nicht blühen?

Die Pfingstrosen (Paeonia) brauchen nach dem Verpflanzen allgemein zwei Jahre, bevor sie wieder Blüten ansetzen. Aber auch zu tief gepflanzte Pfingstrosen werden nicht blühen. Diese schönen Staudengewächse, die einen sehr sonnigen Standort bevorzugen, lässt man am besten am einmal gewählten Platz stehen.


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Was bedeuten Flecken auf den Pelargonienblättern?

Die zunächst dunkelgrünen, später dunkelbraun und trocken werdenden Blätter an den Pelargonien (Pelargonium) deuten auf Befall mit Blattfleckenkrankheit hin. Diese durch Schadpilze verursachte Krankheit verbreitet sich sehr rasch, wenn nicht schnell eingegriffen wird. Zunächst müssen alle befallenen Pflanzenteile entfernt und verbrannt werden. Spritzungen mit unverdünntem Knoblauchtee oder mit Spezialfungizid sorgen für Abhilfe. Pflanzen regelmäßig kontrollieren und die Spritzungen in wöchentlichem Abstand wiederholen.


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Blüten und Blätter der Dahlien sind zerfressen. Von wem?

Die Blüten und Blätter der Dahlien (Dahlia) werden - ebenso wie die der Winterastern (Chrysanthemum indicum) - besonders gerne von Ohrwürmern gefressen. Am besten hängt man Holzwollebündel zwischen die Pflanzen Die ansonsten harmlosen Zangenträger benutzen diese Verstecke nachts als Ruheplätze. Am frühen Morgen kann man dann die "bewohnten" Holzwollebündel an abgelegene Plätze außerhalb des Gartens bringen.


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Weshalb welken die Sommerastern?

Sommerastern (Callistephus chinensis), die sich ebenso gut als Beet - wie als Kastenbepflanzungen eignen, zeigen häufig einen nahezu schwarz verfärbten Wurzelhals und welken dann rasch dahin. Die Pflanzen leiden an der Asternwelke (Asternsterben). Befallene Astern sofort entfernen und verbrennen. Auf dem verseuchten Boden mindestens vier Jahre lang keine Astern mehr pflanzen. Nur gesunde, d.h. welkeresistente Sorten anbauen. Erde mit Kali und Kalk düngen und hohe Stickstoffgaben vermeiden.


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Was ist das für ein Belag auf den Blättern des Rittersporns?

Der kurzlebige Rittersporn (Delphinium nudicaule) wird gelegentlich vom Echten Mehltau befallen. Dann sind seine Blätter mit einem mehligen, grauweißen Belag überzogen. Befallene Pflanzenteile vorsichtig entfernen (darauf achten, dass keine Sporen des Mehltaupilzes verstäubt werden!) und verbrennen. Danach mehrmals die Pflanzen mit Schachtelhalmbrühe besprühen.


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Was hilft gegen Blattläuse an Pantoffelblumen?

Leider nur zu gern werden Pantoffelblumen (Calceolaria biflora) von grünen Blattläusen befallen. Warme und trockene Luft begünstigt die Ausbreitung der Schädlinge. Ansiedlung von Nützlingen wie zum Beispiel Ohrwürmer und Schattierung der betroffenen Pflanzen sind vorbeugend wirksam.


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Wie vermehrt man Salbei am besten?

Salbeistauden (Salvia), die einen sonnigen und fruchtbaren, wasserdurchlässigen Boden beanspruchen, sind je nach Art winterhart bis frostempfindlich bei Temperaturen unter 5 Grad C. Sie lassen sich leicht durch einfaches Teilen im Frühjahr vermehren. Salbei, der auch als Strauch oder Halbstrauch wächst, kann im Hochsommer durch Kopfstecklinge vermehrt werden. Die Blätter verschiedener Salbeiarten kann man sehr gut zum Würzen von Speisen verwenden.


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Wie können Knollenbegonien überwintert werden?

Die Knollenbegonien-Hybriden (Begonia x tuberhybrida) sind frostempfindlich. Deshalb nimmt man die Knollen im Herbst aus der Erde und lagert sie kühl und trocken. Im Frühjahr werden die Knollen dann neu ins Freie gesetzt, wo sie im Sommer bzw. Herbst erneut blühen. Um schöne Blüten zu erzielen, entfernt man am besten zunächst alle Knospen, bis sich wenigstens drei oder vier Blattpaare entwickelt haben. Vermehrung ist möglich im Frühjahr durch Samen, Stecklinge, Teilstücke oder durch Teilung der Knollen. Die empfindlichen Pflanzen am besten anbinden.


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Wie gedeiht das Blumenrohr am besten?

Das Blumenrohr (Canna) ist eine sehr robuste Staude mit knollenähnlich verdicktem Wurzelstock. Sie verlangt einen sehr sonnigen und warmen Standort. Der Boden sollte humusreich und leicht feucht sein. Die Wurzelstöcke sollte man im Herbst ausgraben und dann in angefeuchteter Erde oder im feuchten Torfbett überwintern lassen. Vermehrung im Frühjahr durch Teilung oder schon im Winter durch Aussaat von Samen bei Temperaturen von mindestens 20 Grad C.


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Wie kultiviert und pflegt man Efeu richtig?

Efeu (Hedera) sind immergrüne, verholzende kriechende Stauden und Kletterpflanzen, die an Mauern oder Zäunen, aber auch als Bodendecker Verwendung finden. Nach dem Anwachsprozess breitet sich die Pflanze recht rasch aus. Efeu ist bedingt frostempfindlich bis winterhart. Er möchte durchlässige, alkalische Erde. Um den raschen Wuchs der Pflanzen etwas unter Kontrolle zu halten, empfiehlt sich ein gelegentlicher Rückschnitt im Frühjahr. Dabei können auch beschädigte Triebe entfernt werden. Achtung: An trockenen Standorten wird Efeu häufig von der roten Spinnmilbe befallen! Vermehrung im Spätsommer durch Kopfstecklinge oder bereits bewurzelte Ausläufer.


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Weshalb kümmert das Wandelröschen?

Wandelröschen (Lantana) sind wegen ihrer Blüten besonders beliebt. Um das Kümmern zu unterbinden und einen buschigen Wuchs zu erzielen, muss man bereits die jungen Pflanzen an den Spitzen einkürzen. Im Freiland mäßig gießen. Die Pflanzen lassen sich im Frühjahr durch Samen, im Sommer durch halbausgereifte Stecklinge vermehren. Achtung: Wandelröschen werden häufig von der roten Spinne oder von der Weißen Fliege empfindlich befallen!


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Wie lassen sich Stauden zu buschigem Wuchs anregen?

Stauden, die von sich aus dazu neigen, rasch in die Höhe zu wachsen, kann man durch Einkürzen der Triebe im Wuchs begrenzen und sie gleichzeitig zu buschigem Wachstum anregen. Auf diese Art von Behandlung reagieren vor allem langstielige Arten wie zum Beispiel Astern, Margeriten oder Sonnenhut. Beim Stutzen werden etwa einen Monat vor Beginn der Blütezeit die Haupttriebe gekürzt. Dadurch bleibt die Pflanze kleiner und kompakter. Gleichzeitig kann man auch zu dicht stehende und schwache Triebe ausdünnen. Abgeschnitten wird dicht über dem Boden.


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Soll man Stauden auch mulchen?

Allen schatten- und feuchtigkeitsliebenden Stauden tut eine Mulchschicht gut, da sie die Feuchtigkeit im Boden hält und gleichzeitig auch Unkräuter am Aufkommen hindert. Am besten bringt man im Juni eine etwa drei Zentimeter dicke Schicht von Komposterde gleichmäßig aus. Komposterde dient außerdem dazu, die Stauden mit wichtigen Nährstoffen zu versorgen.


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Wie blüht das Staudenbeet viele Monate?

Stauden blühen im allgemeinen in der Zeit zwischen April bis November. Leider blühen die einzelnen Arten jedoch nur zwei bis maximal vier Wochen. Deshalb wählt der Hobbygärtner für sein Beet Pflanzen aus, deren Blütezeit im Frühjahr, im Frühsommer, im Hochsommer, im Spätsommer und im Herbst liegen. Man setzt diese Stauden möglichst in Gruppen nebeneinander. Bei geschickter Pflanzenauswahl hat man dann ein Beet mit Dauer-Blütenflor.


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Wie lässt sich Bambus vermehren?

Verschiedene Bambus-Arten - aber auch manche anderen Stauden, die allzu sehr in die Breite gegangen sind - lassen sich durch einfache Teilung vermehren. Man gräbt den Bambus vorsichtig aus und reißt ihn dann mit beiden Händen auseinander. Aber Vorsicht, damit die Wurzeln nicht zu sehr in Mitleidenschaft gezogen werden! Anschließend werden die geteilten Pflanzenstücke jede für sich wieder eingepflanzt und ordentlich gewässert.


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