Wann müssen Rosen im Frühjahr geschnitten werden?
Weshalb rollen Rosen die Blätter ein?
Was sind das für Insekten an den Rosenblättern?
Wann werden Rosen gepflanzt?
Wie werden Rosen richtig überwintert?
Welchen Boden mögen Rosen besonders gern?
Wie müssen Zwergrosen behandelt werden?
Soll ich die dünnen Triebe an den Kletterrosen abschneiden?
Wie bringt man Rosen zur zweiten Blüte?
Das Gartenforum antwortet:
Wann müssen Rosen im Frühjahr geschnitten werden?
Nachdem die strengen Winterfröste vorbei sind, werden die Rosen vorsichtig abgehäufelt - d.h., man entfernt die angehäufelte Erde vom Stamm. Unter den kräftigsten Trieben wählt man dann drei bis sechs Haupttriebe aus, die man auf vier bis sechs Augen zurückschneidet. Merke: Ein scharfer Schnitt hat einen kräftigen Austrieb zur Folge. Außerdem werden beim Frühjahrschnitt auch gleich alle alten, schwachen und trockenen Teile entfernt.
Weshalb rollen Rosen die Blätter ein?Für das Einrollen der Blätter an den Rosen (Rosa) ist ein tierischer Schädling, die Blattrollwespe verantwortlich. Wenn man die nach unten röhrenförmig eingerollten Blätter aufwickelt, entdeckt man die gefräßigen Larven. Am besten entfernt man nach Möglichkeit alle eingerollten Blätter und verbrennt sie samt den Schädlingen. Anschließend sollte man mit pyrethrumhaltigen Mitteln oder anderen spezifischen Präparaten spritzen und die Behandlung nach zwei Wochen wiederholen.
Was sind das für Insekten an den Rosenblättern?Die Rosenblätter sind stark weiß gesprenkelt und auf den Blattunterseiten sitzen die flinken gelblichen oder grünlichen und geflügelten Larven der Rosenzikaden. Durch ihre Saugtätigkeit können die Schädlinge die Rosen stark beeinträchtigen. Besonders in sehr heißen Sommern und bei anhaltender Trockenheit vermehren sich die Zikaden rasch. Abhilfe schafft nur ein wiederholtes und gründliches Spritzen mit speziellen Insektiziden auf die Blattunterseiten. Dabei nicht vergessen, auch den Boden mit einzunebeln!
Wann werden Rosen gepflanzt?Beste Pflanzzeit für Rosen ist der November. Bevor man mit dem Ausheben des Pflanzloches beginnt, stellt man die Rosen zunächst mit den Wurzeln etwa für eine Stunde in Wasser. Dann hebt man das Loch aus - und zwar ausreichend breit, damit sich die Wurzeln ausdehnen können. Tiefe: Das Loch sollte so tief sein, dass die Veredelungsstelle etwa drei cm unter der Bodenoberfläche liegt. Man stellt nun die Pflanze senkrecht in das Loch und füllt nun Komposterde, eventuell unter Zugabe von Hornspänen und Knochenmehl (etwa je 30 g) in die Grube. Erde von innen nach außen leicht antreten.
Wie werden Rosen richtig überwintert?Wichtig ist, dass dann vor allem die Veredelungsstelle gut gegen strengen Frost geschützt wird. Dazu häufelt man die Erde rings um die Pflanze an oder man bedeckt die Pflanze mit Komposterde. Man kann in besonders gefährdeten Regionen auch Fichtenzweige über die Rosen legen. Hochstämmige Rosen biegt man vorsichtig herab und befestigt sie mit einer Klammer auf dem Boden. Die Krone wird mit lockerer Erde abgedeckt. Ältere Hochstämme, die sich nicht mehr biegen lassen, schützt man mit um die Krone gewickelten Bastmatten oder mit Fichtenzweigen.
Welchen Boden mögen Rosen besonders gern?Rosen lieben einen mittelschweren und humosen Boden. Ist das vorhandene Substrat im Garten jedoch besonders leicht, also zum Beispiel sehr sandhaltig, arbeitet man besser etwas Komposterde, vielleicht vermischt mit etwas Rindenhumus, mit ein. Wer verrotteten Pferdemist beigibt, tut seinen Lieblingen einen besonderen Gefallen. Junge Rosen mögen auch Zugaben von Hornspänen und Knochenmehl. In schwere Böden arbeitet man etwas Sand mit ein Aber auch hierbei nützt das Unterarbeiten von Kompost und verrottetem Stallmist.
Wie müssen Zwergrosen behandelt werden?Zwergrosen werden normalerweise nur 20 bis 30 Zentimeter hoch. Man benutzt sie oft als Bepflanzung für Kübel (zum Beispiel ‘Marlena’, ‘Champagner’ oder ‘Rosamunde’) und Kästen, aber auch als Beeteinfassung. Es gibt sie in zahlreichen Sorten und in vielen Farben. Gepflegt werden diese Zwergrosen wie ihre großen Geschwister - also vollsonnige Standorte und humusreiche Erde. In jedem Fall aber Staunässe vermeiden!
Die dünnen Triebe an Kletterrosen abschneiden?An Kletterrosen - aber auch an Busch- oder Stammrosen - entwickeln sich häufig sogenannte Wildtriebe. Sie entziehen der veredelten Mutterpflanze nur unnötig Kraft zum Wachsen und Blühen, deshalb sollte man sie sogleich an ihrer Basis abschneiden. Oftmals befindet sich aber die Basis dieser Wildtriebe unter der Erde. In diesem Fall muss man die Erde vorsichtig etwas entfernen, um die Wildtriebe dann mit einem scharfen Werkzeug abzuschneiden.
Wie bringt man Rosen zur zweiten Blüte?Um die Rosen nach der ersten Blüte rasch zu erneutem Blühen anzuregen, darf man beim Schneiden der Blüten die Triebe nicht zu stark kürzen. Am besten schneidet man die Blütenstiele nur bis zum ersten starken Auge von oben ab. Auf keinen Fall darf aber der ganze Jahrestrieb abgeschnitten werden. Wichtig ist außerdem, dass man verblühte Rosen nicht zu lange an der Pflanze lässt, denn dann würde sich der Neuaustrieb sehr verzögern.

















