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Gehölze



Sie fragen:

Wann ist beste Pflanzzeit für Ziersträucher?

Sind die Früchte der Mahonie essbar?

Gibt es anspruchslose Ziersträucher für den Steingarten?

Wie werden Sträucher am besten vermehrt?

Warum kümmert der Rhododendron?

Warum wird die Fuchsie wird immer sparriger?

Welche Sträucher vertragen kalkarmen Boden?

Warum verkahlt der Buchsbaum?

Darf ich Sträucher mit giftigen Früchten pflanzen?

Welche Bodenansprüche stellt der Ginster?

Welche Gehölze eignen sich für Hecken?

Warum wird das Laub des Weißdorns braun?

Kann ich Thuja als Hecke verwenden?

Kann ich Hecken im Winter schneiden?

Eignen sich Eiben für die Anlage von Hecken?

Wann muss ich Bäume schneiden?

Warum soll man junge Bäume anbinden?

Welche Ansprüche stellen Tannen?

Warum bekommt die Sitkafichte braune Nadeln?

Welche Ansprüche haben Felsenbirnen?
 




Das Gartenforum antwortet:

Wann ist beste Pflanzzeit für Ziersträucher?

Sieht man einmal von einigen Ausnahmen ab, so ist der Monat Oktober der ideale Zeitpunkt zum Pflanzen der Ziersträucher. Denn wenn diese Pflanzen bis etwa zur Monatsmitte in den Boden kommen, können sie bereits bis zum Einsetzen der ersten Fröste noch reichlich Faserwurzeln entwickeln. Das aber begünstigt dann das Wachstum im kommenden Frühjahr besonders gut. Beim Pflanzen darauf achten, dass jeder Strauch nach Höhe und Breite ausreichend Platz findet!


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Sind die Früchte der Mahonie eßbar?

Die recht anspruchslose, immergrüne und industriefeste Mahonie (Mahonia) entwickelt blaue Früchte, die wie bereift aussehen. Diese Früchte sind knüppelhart und in rohem Zustand nicht essbar. Gekocht ergeben diese Beeren eine leckere Marmelade. Die Mahonie liebt sonnige Standorte ebenso wie schattige. Etwas feuchter Boden wird bevorzugt. Eventuelle Schäden durch plötzliche starke Wintersonne nimmt dieser ziemlich robuste Zierstrauch nicht weiter übel.


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Gibt es anspruchslose Sträucher für den Steingarten?

Im Steingarten machen sich zum Beispiel besonders gut: Die Zwergmispel (Cotoneaster dammeri), der Wacholder (Juniperus communis), Taxus (Taxus) oder die zierliche Deutzie (Deutzia gracilis) - aber noch viele andere mehr. Die als Beispiel genannten Pflanzen sind alle recht anspruchslos, was ihren Standort angeht. Vor allem aber sind sie alle mehr oder weniger industriefest und immergrün.


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Wie werden Sträucher am besten vermehrt?

Grundsätzlich unterscheidet man Vermehrung durch Steckhölzer, die bereits im Winter geschnitten und in feuchtem Rindenhumus eingeschlagen werden. Im April pflanzt man die Stecklinge. Pflanzen mit Wurzelausläufern - so zum Beispiel das Johanniskraut - kann man durch Teilen vermehren. Wieder andere Pflanzen - zum Beispiel die Johannisbeere - wird durch Absenker vermehrt. Das sind ausgereifte Jungtriebe des vergangenen Jahres, die man mit Klammern so an den Boden heftet und mit Substrat bedeckt, dass die Triebspitzen aus der Erde herausragen. Im nächsten Frühjahr haben sich Jungpflanzen entwickelt, die man vorsichtig von der Mutterpflanze löst. Manche Sträucher bilden Samen aus, die man entweder im Herbst oder im April aussäen kann. Langwierig ist allerdings die Vermehrung durch Samen.


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Warum kümmert der Rhododendron?

Der Rhododendron (Rhododendron) verlangt schattigen Standorte und feuchte Böden. Wesentliche Voraussetzung für gutes Gedeihen dieser Sträucher ist jedoch, dass die Erde am Standplatz sauer, das heißt kalkfrei ist. Deshalb pflanzt man Rhododendren in Löcher, die etwa 30 Zentimeter tief sind und mit angefeuchtetem Rindenhumus angefüllt sind. Wichtig: Je sonniger Rhododendren stehen, desto empfehlenswerter ist es, die Sträucher bei Sommerhitze öfter mal zu überbrausen, um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen! Dies macht man am besten in der Abendämmerung.


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Weshalb wird die Fuchsie wird immer sparriger?

Fuchsien (Fuchsia) werden immer dann sparrig, wenn man sie nicht kräftig zurückschneidet. Man schneidet bis ins zweijährige Holz zurück, falls sie zu hoch geworden sind. Die meist in Kübeln gezogenen kleinen Sträucher stellt man im Februar etwas heller als während der Überwinterung, läßt sie aber weiter kühl. Bis zum Einsetzen des Neuaustriebes darf nur so stark gegossen werden, daß die Pflanzenwurzeln nicht völlig austrocknen. Auf jeden Fall Staunässe vermeiden!


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Welche Sträucher vertragen kalkarmen Boden?

Solche Sträucher gibt es. Da wäre einmal die Felsenbirne (Amelanchier), die winterhart ist. Auch der Sommerflieder (Buddleja) mag es lieber kalkfrei. Ebenso die Hortensie (Hydrangea), der Rhododendron (Rhododendron) und die Skimmie (Skimmia). Saure Böden erzielt man dadurch, dass man in die Pflanzlöcher der genannten Sträucher reichlich feuchten Rindenhumus füllt. Das Substrat in heißen Sommermonaten stets leicht feucht halten.


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Warum verkahlt der Buchsbaum?

Ältere Buchsbaumpflanzen (Buxus sempervirens) neigen dazu, langsam zu verkahlen. Aber keine Sorge: Die Buchsbaumpflanzen vertragen einen kräftigen Rückschnitt, der am besten im April erfolgen sollte. Sind - etwa in einer Einfassung - im Lauf der Zeit Lücken entstanden, so gräbt man die betreffenden Pflanzen aus, bereitet den Boden durch Einarbeiten von Rindenhumus wieder neu vor und pflanzt dann die Lücken zu. Danach ordentlich angießen und auf gleiche Höhe schneiden. Bald treiben die Pflanzen kräftig neu aus.


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Darf ich Sträucher mit giftigen Früchten pflanzen?

Etliche Ziersträucher bekommen im Herbst besonders schön gefärbte Früchte, die aber oftmals leider giftig sind. Speziell gefährdet sind natürlich dadurch kleine Kinder, die sich von den leuchtenden Farben dazu verführen lassen, solche Beeren in den Mund zu nehmen! Wer also noch kleine Kinder hat, sollte als Vorsichtsmaßnahme besser auf derartige Ziersträucher verzichten. Giftig sind zum Beispiel die Früchte von Efeu, Seidelbast, Pfaffenhütchen, Berberitze oder Pfeifenstrauch. Kindern die Hauptregel beibringen: Grundsätzlich nichts aus dem Garten essen!


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Welche Bodenansprüche stellt der Ginster?

Ginster (Cytisus) bevorzugt durchlässigen und leichten Gartenboden, der auch kalkhaltig sein darf. Ginster mag einen sehr warmen und sonnigen Stand. Ansonsten ist dieser Strauch ziemlich anspruchslos. Vorsicht! Die Schoten sind giftig! Es gibt verschiedene Ginstergewächse - solche, die eher niedrig (20 cm hoch) wachsen, andere bedecken den Boden kriechend (etwa 50 cm hoch) und wieder andere, die mehr in die Breite wachsen und dabei etwa 60 cm hoch werden.


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Welche Gehölze eignen sich für Hecken?

Besonders empfehlenswert wäre hier die Hainbuche (Carpinus betulus), auch Weißbuche genannt. Hainbuchen sind industriefest und vertragen einen kräftigen Schnitt. Das heißt, man kann derartige Garteneinfassungen durchaus auch durch entsprechenden Schnitt besonders schmal halten. Die Gehölze gedeihen auf jedem nährstoffreichen Boden, sie vertragen ebenso sonnige wie leicht schattige Standorte. Für höhere und breite Hecken eignet sich die Kornelkirsche (Cornus mas) besonders gut. Sie liebt nährstoffreiche und kalkhaltige Böden, bevorzugt aber Sonne.


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Warum wird das Laub des Weißdorns braun?

Der Weißdorn (Crataegus) ist offensichtlich am gefährlichen Feuerbrand erkrankt! Diese Bakterienkrankheit, die u.a. auch Birnen, Äpfel, Quitten, aber auch Cotoneaster und Zwergmispel befallen kann, wird durch Insekten oder Vögel übertragen. Wenn die Erkrankung noch nicht sehr weit fortgeschritten ist, kann man versuchen, befallene Pflanzenteile bis ins gesunde Holz zurückzuschneiden. Nicht vergessen: Wunden mit Holzkohlepulver bestäuben! Arbeitsgeräte anschließend gründlich säubern! Feuerbrand ist unbedingt dem nächsten zuständigen Pflanzenschutzamt zu melden! Abgeschnittene Pflanzenteile nicht kompostieren, sondern in den Müll geben!


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Kann ich Thuja als Hecke verwenden?

Der Lebensbaum (Thuja occidentalis) ist industriefest und immergrün und schon deswegen gut als Heckenbepflanzung geeignet. Zudem verträgt der Lebensbaum auch sehr gut kräftigen Schnitt, so dass man ihn als Hecke sehr schmal halten kann, ohne dass er durchsichtig wird. Die Pflanze wird maximal zwei Meter hoch. Sie mag Sonne oder auch Halbschatten und liebt feuchte und humose Böden. Beim Pflanzenkauf darauf achten, dass die Wurzelballen schön fest sind. Gut gießen.


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Kann ich Hecken im Winter schneiden?

Für gutes und dichtes Wachstum der Hecke sorgt der richtige Winterschnitt, der bereits im Januar erfolgen kann. Aber: Nur an frostfreien Tagen schneiden, sonst kommt es zu Schäden! Hecken aus Blütensträuchern (Forsythien) darf man im Winter nicht schneiden, sonst gibt es keine Blüten im Frühjahr. Immergrüne Hecken schneidet man besser erst Ende März/Anfang April. Geschnitten wird ansonsten bis ins alte Holz, damit sich die Hecke gut regenerieren kann. Auch die Seitentriebe werden kräftig eingekürzt.


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Eignen sich Eiben für die Anlage von Hecken?

Eiben (Taxus baccata) sind immergrüne und industriefeste Gewächse. Als Heckenpflanze ist die Eibe zwar geeignet, aber man sollte bedenken, dass sie nur sehr langsam wächst. Deshalb empfiehlt es sich, in der Baumschule bereits in gewünschter Heckenhöhe gewachsene Pflanzen zu kaufen. Nach dem Pflanzen gut wässern! Eiben lieben humose, allerdings nicht saure Gartenböden. Sie mögen auch keine sehr sonnige oder sehr trockene Standorte.


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Wann muss ich Bäume schneiden?

Im November ist der günstigste Zeitpunkt fürs Schneiden der Bäume. Man sägt den betreffenden Ast zunächst ein Stück vom Stamm von unten an, um ein Ausbrechen zu vermeiden. Danach wird von oben gesägt, aber noch etwas weiter vom Stamm entfernt als an der unteren Schnittstelle. Danach kann man den Stummel dicht am Stamm absägen. Mit einem Messer schneidet man die Sägestelle glatt. Größere Schnittstellen müssen mit Wundbalsam verschlossen werden, um die Wunde gegen das Eindringen von Wasser oder Schädlingen und Pilzen/Bakterien zu schützen.


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Warum soll man junge Bäume anbinden?

Es empfiehlt sich Bäume - oder auch größere Sträucher - nach dem Pflanzen an einen Pfahl zu binden, um zu verhindern, dass die Stämme vom Wind hin- und herbewegt werden. Das würde sich nämlich auch auf das Wurzelwerk auswirken. Und dann würden die noch feinen Würzelchen unweigerlich abgerissen. Übrigens: Um das Wurzelwerk nicht zu beschädigen, schlägt man den Pfahl am besten schräg ein. Angebunden wird mit Schnüren aus weichem Material (Kokosfasern). Und zwar bindet man in Form einer Acht, damit sich Stamm und Pfahl nicht aneinander reiben können.


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Welche Ansprüche stellen Tannen?

Tannen bevorzugen nicht allzu sonnige Standorte, nährstoffreiche Böden und eine stete leichte Feuchtigkeit. Silbertannen sind industriefest und wachsen zunächst nur langsam. Dieser schöne Baum verträgt keinen kalkhaltigen Boden und verabscheut Staunässe!


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Warum bekommt die Sitkafichte braune Nadeln?

An Sitka-, aber auch an Blau- und Omorikafichten (Picea sitchensis, P. pungens, P. omorica) trifft man leider nur zu häufig diese Merkmale, die anzeigen, dass der Baum von der Sitkafichtenlaus befallen wurde. Vorbeugend hilft das Unterlassen von starken Stickstoffdüngern, dagegen lieber organische Tannendünger verabreichen. Wirksam ist auch das Einarbeiten von Algenkalk und Kompost in die Erde der Baumscheibe. Bei starkem Befall: Im frühen Frühjahr mit paraffinölhaltigen Mitteln oder mit Schädlingsfrei Naturen spritzen


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Welche Ansprüche haben Felsenbirnen?

Felsenbirnen (Amelanchier canadensis oder A. laevis) sind für jeden normalen Gartenboden geeignet. Die Blüten sind weiß, die Früchte werden wundervoll purpurfarben, auch das Laub färbt sich im Herbst sehr schön. Amelanchier canadensis ist auch für leichten Halbschatten geeignet, während A. laevis auch gut auf saurem Boden gedeiht. Felsenbirnen, die hervorragende Bienenpflanzen sind, werden etwa zwei bis fünf Meter hoch.


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