Gehölze brauchen in jungen Jahren einen Erziehungsschnitt und später eine regelmäßige formerhaltende Schnittpflege. Dabei kommen Schere und sogar die Säge zum Einsatz. Gewebewunden sind die unvermeidbaren Folgen. Sie stellen Eintrittspforten für holz- und rindenzerstörende Schadpilze dar. Die Infektionsgefahr ist bei krebsanfälligen Gehölzen und in feuchten Lagen besonders hoch.
Es wird deshalb empfohlen, Gewebewunden unmittelbar nach der Schnittpflege zu verschließen. Dies gilt auch für Rindenverletzungen durch Wildverbiss und bei Schäden durch Windbruch. Zur Wundpflege bietet sich das bewährte Wundverschlussmittel Lac Balsam von COMPO an. Die streichfertige Paste wird entweder mit der praktischen Pinseltube oder beim größeren Eimergebinde mit dem beiliegenden Kunststoffspachtel gleichmäßig und lückenlos bis leicht über das intakte Gewebe hinaus aufgetragen. So entsteht eine fachgerechte Wundversorgung, die die Heilung des Gehölzgewebes fördert.
Der Wundverschluss trocknet ohne nachzutropfen zu einem geschlossenen witterungsbeständigen sowie atmungsaktiven Film an, der frei von Rissbildung für einen zuverlässig haltbaren Schutz sorgt. Lac Balsam ist rindengrau, so dass die Wundpflege optisch absolut unauffällig ist.
Bei Sägewunden wird empfohlen, das Wundschlussmittel erst nach sorgfältiger Glättung der Schnittfläche aufzutragen. Dazu wird das Pflanzengewebe mit einem scharfen Gärtnermesser nachgearbeitet und die Ränder für eine bessere Überwallung nachgeschnitten.












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